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Erste Schritte beim Motorrad-Trackday: Der komplette Leitfaden für deinen ersten Tag

Dein erstes Mal auf der Rennstrecke steht bevor? Dieser umfassende Leitfaden soll dich beruhigen und dir alle Schlüssel für ein erfolgreiches Erlebnis geben. Von der Ausrüstung über die Vorbereitung des Motorrads bis hin zum Ablauf des Tages sagen wir dir alles!

Erste Schritte beim Motorrad-Trackday: Der komplette Leitfaden für deinen ersten Tag

1. Erste Schritte beim Motorrad-Trackday: Der komplette Leitfaden für deinen ersten Tag

Du träumst davon, die Sensationen der Rennstrecke zu entdecken, deine Fahrkünste in aller Sicherheit zu verbessern oder einfach nur maximalen Spaß mit deinem Motorrad zu haben? Dieser Leitfaden ist für dich gemacht!

Hier sagen wir dir alles, was du wissen musst, um deinen ersten Motorrad-Trackday Schritt für Schritt vorzubereiten. Wir beantworten alle deine Fragen, ohne technischen Jargon und mit dem einzigen Ziel: dich zu beruhigen und dir Lust zu machen, loszulegen!

Was ist ein Motorrad-Trackday?

Ein Motorrad-Trackday ist ein Tag des freien Fahrens, der auf einer geschlossenen Rennstrecke organisiert wird. Im Gegensatz zu einem Rennen gibt es keine offizielle Zeitmessung oder Wettbewerb. Das Hauptziel ist es, Spaß zu haben und sich in einem sicheren Umfeld im eigenen Tempo zu verbessern. Die Teilnehmer werden in Gruppen nach Niveau eingeteilt und fahren in Sessions von 15 bis 20 Minuten. Streckenposten und oft auch Instruktoren sind anwesend, um die Sicherheit zu gewährleisten und Ratschläge zu geben. Es ist die ideale Gelegenheit, die Sensationen der Rennstrecke ohne den Druck des Wettbewerbs zu entdecken.

An wen richtet sich dieser Leitfaden?

Ob du den Führerschein A2 oder den Führerschein A hast, ob du ein Straßenmotorrad oder ein Rennmotorrad besitzt, dieser Leitfaden ist für dich gemacht. Wichtig ist, dass du Lust hast, die Rennstrecke zu entdecken, dich sicher zu verbessern und Spaß zu haben. Wenn du noch zögerst, solltest du wissen, dass viele Fahrer mit ihrem Straßenmotorrad auf der Rennstrecke anfangen. Das Ziel ist vor allem, Spaß zu haben und zu lernen.

Also, bereit loszulegen?

Siehe Trackdays für Anfänger in meiner Nähe

2. Das Motorradfahren auf der Rennstrecke verstehen: Mehr als nur eine einfache Fahrt

Ein Motorrad-Trackday ist vor allem ein Tag, der der Leidenschaft für das Motorradfahren gewidmet ist und in einem sicheren und überwachten Umfeld organisiert wird. Stell dir eine geschlossene Rennstrecke vor, auf der Motorradfahrer aller Art die gleiche Leidenschaft teilen und die Möglichkeit haben, deine Grenzen in aller Ruhe zu erweitern. Das ist der Geist des Motorrad-Trackdays! Diese Tage sind mit Gruppen nach Niveau, Sessions von 15 bis 20 Minuten und der Anwesenheit eines kompetenten Teams strukturiert, zu dem oft auch Instruktoren gehören.

Was ein Motorrad-Trackday nicht ist

Es ist wichtig, einen Motorrad-Trackday von einem offiziellen Wettbewerb zu unterscheiden. Vergiss den Druck der Stoppuhr und das Streben nach Leistung um jeden Preis. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Fahrspaß und der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten. Im Gegensatz zu einem freien Training ohne Regeln ist der Motorrad-Trackday streng geregelt, mit strengen Sicherheitsregeln (Flaggen, Fahrtrichtung, Verhalten auf der Strecke). Es ist kein Rennen, sondern eine betreute Übung.

Die verschiedenen Formate des Trackdays

Es gibt verschiedene Arten von Trackdays, die an unterschiedliche Niveaus und Ziele angepasst sind:

  • Freizeittage: Ideal für eine erste Erfahrung, bei der der Schwerpunkt auf Spaß und Entdeckung liegt.

  • Tage „Trackday + Coaching“: Perfekt, um schnell Fortschritte zu machen, da sie personalisierte Coaching-Sessions mit qualifizierten Instruktoren beinhalten.

  • Offene Tage: Bieten mehr Freiheit, sind aber möglicherweise weniger für Anfänger geeignet, da die Betreuung potenziell weniger streng ist.

Häufige Fragen von Anfängern

  • „Brauche ich ein Rennmotorrad?“ Absolut nicht! Die meisten Teilnehmer fahren mit ihrem Straßenmotorrad. Wichtig ist, dass es in gutem Zustand und für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet ist.

  • „Kann ich mit meinem A2-Führerschein kommen?“ Ja, der A2-Führerschein wird bei den meisten Trackdays akzeptiert, aber überprüfe die spezifischen Bedingungen des Veranstalters.

  • „Ist mein Motorrad auf der Rennstrecke versichert?“ Das ist eine entscheidende Frage! Die klassische Motorradversicherung deckt in der Regel keine Schäden auf der Rennstrecke ab. Erkundige dich bei deinem Versicherer oder dem Veranstalter nach den verfügbaren Optionen (spezifische Versicherung usw.).

3. Wie wählt man seinen ersten Trackday aus?

Die Wahl des ersten Trackdays ist ein entscheidender Schritt für ein erfolgreiches und sicheres Erlebnis. Hier sind einige Kriterien, die du bei der Wahl berücksichtigen solltest:

Die Rennstrecke: Bevorzuge eine Strecke, die für Anfänger geeignet ist

Für eine erste Erfahrung ist es besser, sich für eine sogenannte „Schul“- oder wenig schnelle Rennstrecke zu entscheiden. Diese Strecken, die oft technischer sind als die großen Geschwindigkeitsrennstrecken, ermöglichen es, sich mit den Besonderheiten des Fahrens vertraut zu machen, ohne von der Geschwindigkeit und den langen Geraden eingeschüchtert zu werden.

Lage und Zugang: Ein praktischer Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist

Überprüfe die Lage der Rennstrecke und die einfache Erreichbarkeit. Wenn du von weit her kommst, kann die Möglichkeit, am Vortag anzureisen, ein erheblicher Vorteil sein. Informiere dich über die Unterkunftsmöglichkeiten in der Nähe (Camping vor Ort, Hotels usw.) und über die Annehmlichkeiten, die im Fahrerlager zur Verfügung stehen.

Die Organisation: Sicherheits- und Qualitätskriterien

Mehrere Elemente zeugen von der Seriosität einer Organisation und ihrer Fähigkeit, Anfänger aufzunehmen:

  • Gut getrennte Leistungsgruppen: Stelle sicher, dass die Gruppen klar definiert und respektiert werden, um gefährliche Geschwindigkeitsunterschiede zu vermeiden.

  • Obligatorische Einweisung: Eine vollständige Einweisung ist unerlässlich, um die Sicherheitsregeln, den Ablauf des Tages und die Bedeutung der Flaggen zu kennen.

  • Betreuung und anwesende Instruktoren: Die Anwesenheit von qualifizierten Instruktoren ist ein Garant für Qualität und ermöglicht es, von personalisierten Ratschlägen zu profitieren.

  • Klare Lärmschutzbestimmungen: Stelle sicher, dass die Lärmschutzbestimmungen klar definiert und eingehalten werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

  • Bewertungen der Fahrer: Lies die Bewertungen anderer Teilnehmer, um dir ein Bild von der Qualität der Organisation zu machen.

Passe die Leistungsgruppe an deine Erfahrung an

Die Veranstalter bieten in der Regel mehrere Leistungsgruppen an:

  • Anfänger: Diese Gruppe ist für dich geeignet, wenn du zum ersten Mal auf der Rennstrecke bist oder nur sehr wenig Erfahrung hast. Ziel ist es, die Strecke zu entdecken und Selbstvertrauen zu gewinnen, ohne nach Leistung zu streben.

  • Fortgeschrittene / Bestätigte: Diese Gruppen sind Fahrern vorbehalten, die bereits auf der Rennstrecke gefahren sind und die Grundlagen des Fahrens beherrschen. Es ist wichtig, das eigene Niveau nicht zu überschätzen, um sich nicht selbst zu gefährden und andere Teilnehmer zu behindern.

Wenn du Zweifel an der Wahl der Leistungsgruppe hast, zögere nicht, den Veranstalter zu kontaktieren oder die Instruktoren vor Ort um Rat zu fragen. Es ist wichtig, die richtige Gruppe zu wählen, um den Tag in vollen Zügen genießen zu können.

Spezielle Tage für Anfänger: Eine ausgezeichnete Wahl für den Anfang

Einige Veranstalter bieten spezielle Tage für Anfänger an, mit verstärkter Betreuung und angepassten Übungen. Diese Tage sind ideal für eine erste Erfahrung in aller Ruhe. Nutze unsere Suchmaschine und aktiviere den Filter „speziell für Anfänger“, um die Tage zu finden, die deinen Bedürfnissen entsprechen!

4. Die Ausrüstung: Deine Sicherheitsrüstung auf der Rennstrecke

Auf der Rennstrecke hat Sicherheit oberste Priorität. Die Ausrüstung, die du trägst, ist deine erste Verteidigungslinie im Falle eines Sturzes. Während einige Elemente obligatorisch sind, werden andere für einen optimalen Schutz dringend empfohlen. Hier ist ein Überblick über das, was du einplanen solltest:

  • Homologierter Integralhelm: Das ist die Basis. Stelle sicher, dass er den europäischen Normen (ECE 22.05 oder ECE 22.06) entspricht und in einwandfreiem Zustand ist. Ein Helm, der einen Stoß erlitten hat, auch wenn er nur leicht ist, muss ersetzt werden.

  • Lederkombi: Eine Lederkombi, egal ob einteilig oder zweiteilig (mit einem durchgehenden 360°-Reißverschluss verbunden), ist unerlässlich. Leder bietet eine deutlich höhere Abriebfestigkeit als andere Materialien im Falle eines Sturzes.

  • Lange Lederhandschuhe: Sie müssen das Handgelenk vollständig bedecken und im Bereich der Handflächen und Gelenke verstärkt sein.

  • Hohe Stiefel: Bevorzuge spezielle Stiefel für die Rennstrecke, die einen verstärkten Schutz für Knöchel und Schienbeine bieten.

  • Homologierter Rückenprotektor oder Airbag-Weste: Ein starrer Rückenprotektor, der den geltenden Sicherheitsstandards entspricht, ist auf den meisten Rennstrecken obligatorisch. Eine Motorrad-Airbag-Weste bietet zusätzlichen Schutz im Falle eines Aufpralls.

  • Technische Unterwäsche: Sie erleichtert den Abtransport von Schweiß und macht das Tragen der Kombi bequemer. Denke auch an einen Nackenwärmer und Ohrstöpsel für optimalen Komfort.

Zusätzliche Empfehlungen:

  • Airbag: Auch wenn er nicht immer obligatorisch ist, ist eine Airbag-Weste eine sinnvolle Investition in deine Sicherheit.

  • Zusätzliche Protektoren: Hüft- und Brustprotektoren können ein höheres Maß an Sicherheit bieten.

Obwohl der Helm und die homologierten Handschuhe auf der Straße obligatorisch sind, ist die auf der Rennstrecke erforderliche Ausrüstung spezifischer und schützender. Auf der Rennstrecke gehen wir weiter für die Sicherheit, daher die Lederkombi, der Rückenprotektor usw.

Checkliste für den Vortag:

Um nichts zu vergessen, bereite deine Ausrüstung am Vortag vor und hake jedes Element ab: Helm, Kombi, Rückenprotektor, Stiefel, Handschuhe, Unterwäsche, Ohrstöpsel, Trinkflasche (Flüssigkeitszufuhr ist wichtig!).

5. Vorbereitung des Motorrads vor dem Trackday

Die Vorbereitung deines Motorrads ist ein entscheidender Schritt, um deinen Trackday in aller Sicherheit in vollen Zügen genießen zu können. Hier ist eine Liste der wichtigsten Punkte, die du vor dem Start überprüfen solltest:

  • Reifen: Untersuche deine Reifen sorgfältig. Stelle sicher, dass sie einen korrekten und gleichmäßigen Verschleiß aufweisen, ohne Abflachungen. Überprüfe das Fehlen von Rissen und das Herstellungsdatum (DOT), das einigermaßen aktuell sein sollte. Reifen in gutem Zustand sind für eine optimale Haftung unerlässlich.

  • Reifendruck: Der Reifendruck ist ein entscheidender Faktor für das Verhalten deines Motorrads auf der Rennstrecke. Er muss an die Streckenbedingungen und deinen Fahrstil angepasst sein. Im Allgemeinen wird ein etwas niedrigerer Druck als auf der Straße empfohlen. Beachte die Empfehlungen des Reifenherstellers oder frage den Veranstalter des Trackdays um Rat.

  • Bremsen: Überprüfe den Zustand deiner Bremsbeläge. Sie müssen genügend Spielraum haben, um den ganzen Tag zu halten. Überprüfe auch den Zustand der Bremsscheiben: Sie dürfen nicht verzogen sein oder Risse aufweisen.

  • Bremsflüssigkeit: Die Bremsflüssigkeit ist ein wichtiger Bestandteil des Bremssystems. Eine alte Bremsflüssigkeit kann ihre Wirksamkeit verlieren und ein schwammiges Hebelgefühl verursachen. Es ist ratsam, den Bremskreislauf zu entlüften und die Flüssigkeit alle zwei Jahre auszutauschen, oder sogar öfter, wenn du dein Motorrad häufig auf der Rennstrecke einsetzt. Stelle sicher, dass der Bremshebel ein festes und konstantes Gefühl vermittelt.

  • Antriebskette: Überprüfe die Spannung der Kette und stelle sicher, dass sie richtig geschmiert ist. Eine lockere oder schlecht gewartete Kette kann zu einem Leistungsverlust und einem Bruchrisiko führen. Suche auch nach möglichen Schwergängigkeiten.

  • Ölstand: Überprüfe den Motorölstand und stelle sicher, dass er sich zwischen den Markierungen für Minimum und Maximum befindet. Überprüfe das Fehlen von Öllecks am Motor und an den Dichtungen.

  • Kühlflüssigkeit: Überprüfe den Kühlflüssigkeitsstand und stelle sicher, dass er sauber und frei von Ablagerungen ist. Eine Kühlflüssigkeit in schlechtem Zustand kann zu einer Überhitzung des Motors führen.

  • Allgemeine Befestigung: Überprüfe die Befestigung der Verkleidungen, Hebel, Bedienelemente und Rückspiegel (die für die Rennstrecke oft demontiert oder abgeklebt werden). Stelle sicher, dass sich während der Fahrt nichts lösen kann.

  • Lecks: Untersuche dein Motorrad sorgfältig auf Öl- oder Kühlmittelaustritt. Das Vorhandensein von Lecks kann ein Zeichen für ein ernsteres Problem sein und muss vor dem Start behoben werden.

  • Geräuschpegel: Auf den Rennstrecken gelten Lärmgrenzwerte (z. B. 95–100 dB). Überprüfe den Lärmgrenzwert der Rennstrecke, auf der du fahren wirst. Wenn dein Motorrad mit einer nicht originalen Auspuffanlage ausgestattet ist, stelle sicher, dass der DB-Killer montiert ist. Vermeide sehr kurze Schalldämpfer, die den Geräuschpegel erhöhen und zum Ausschluss von der Rennstrecke führen können.

  • Werkzeug und Verbrauchsmaterialien: Bereite einen Werkzeugkasten mit den grundlegenden Werkzeugen vor, um Einstellungen und kleinere Reparaturen an deinem Motorrad vorzunehmen. Vergiss nicht die Montageständer, ein Manometer zur Kontrolle des Reifendrucks, Gurte, wenn du dein Motorrad transportierst, sowie Verbrauchsmaterialien wie Öl, Bremsenreiniger, Kettenspray, Klebeband und Kabelbinder.

Um dir die Arbeit zu erleichtern, kannst du eine druckfertige Motorrad-Checkliste herunterladen (bald verfügbar), damit du nichts vergisst!

6. Abschließende Checkliste: Papiere, Logistik und praktische Informationen vor der Abreise

Stelle am Tag vor dem großen Tag sicher, dass du nichts vergisst! Neben der Vorbereitung deines Motorrads sind hier die wichtigsten Punkte, die du für einen entspannten Trackday überprüfen solltest:

Die wichtigsten Papiere

  • Führerschein und Personalausweis: Immer dabei haben.

  • Versicherungsbescheinigung des Motorrads: Auch wenn die Deckung auf der Rennstrecke oft ausgeschlossen ist, kann der Veranstalter sie verlangen.

  • FFM-Lizenz (Fédération Française de Motocyclisme) oder ärztliches Attest (falls erforderlich): Erkundige dich beim Veranstalter, ob eines von beiden erforderlich ist. Einige Veranstaltungen erfordern eine spezielle Lizenz für den Motorsport, andere ein einfaches ärztliches Attest, das deine Eignung für die Ausübung bestätigt.

Die Informationen des Veranstalters, die du nicht verpassen solltest

Kontaktiere den Veranstalter oder besuche die Website der Veranstaltung, um die folgenden Informationen zu erhalten:

  • Öffnungszeiten des Fahrerlagers: Um deine Ankunft und Installation zu organisieren.

  • Beginn der administrativen und technischen Kontrollen: Um zu antizipieren und den Stress in letzter Minute zu vermeiden.

  • Uhrzeit der Sicherheitseinweisung (obligatorisch): Ein entscheidender Moment, um die Regeln des Tages und die Besonderheiten der Rennstrecke kennenzulernen.

  • Stornierungsbedingungen: Im Falle unvorhergesehener Ereignisse ist es gut, die Bedingungen für eine Rückerstattung oder Verschiebung zu kennen.

  • Regenversicherung: Einige Veranstalter bieten eine spezielle Versicherung bei Regen an, die eine teilweise oder vollständige Rückerstattung deiner Anmeldung ermöglicht.

  • Bedingungen für den Weiterverkauf oder die Abtretung eines Platzes: Wenn du nicht mehr teilnehmen kannst, informiere dich über die Möglichkeit, deinen Platz an einen anderen Fahrer zu verkaufen. PlanTrackDay kann dir dabei helfen!

Transport und Unterkunft: Die Organisation der Reise

Überlege dir, wie du dein Motorrad zur Rennstrecke transportieren willst:

  • Auf der Straße: Wenn du dich für diese Option entscheidest, überprüfe den Zustand deines Motorrads und plane eine geeignete Route.

  • Auf einem Anhänger oder in einem Transporter: Stelle sicher, dass du das nötige Material hast, um dein Motorrad richtig zu verzurren und den Transport zu sichern. Ein oder zwei zusätzliche Gurte zu haben, ist kein Luxus.

Wenn die Rennstrecke weit von deinem Zuhause entfernt ist, denke daran, eine Unterkunft zu buchen:

  • Camping im Fahrerlager: Eine wirtschaftliche und gesellige Lösung, die oft von den Veranstaltern angeboten wird.

  • Hotel in der Nähe der Rennstrecke: Für mehr Komfort und Ruhe.

Vergiss nicht, das Nötige für deinen persönlichen Komfort (Wechselkleidung, Toilettenartikel usw.) und etwas zum Essen und Trinken für den ganzen Tag einzuplanen. Du kannst Veranstalter finden, die Verpflegungsdienste vor Ort anbieten.

7. Ablauf eines typischen Tages auf der Rennstrecke

Es ist so weit, der große Tag rückt näher! Hier ist, was du an einem typischen Trackday erwarten kannst. Im Allgemeinen beginnt die Aktivität früh, oft gegen 7:00 oder 7:30 Uhr, manchmal sogar am Abend zuvor für diejenigen, die sich in Ruhe einrichten möchten.

Ankunft und Installation im Fahrerlager

Sobald du vor Ort bist, beginne damit, dich im Fahrerlager einzurichten. Lade dein Motorrad ab, stelle es auf Montageständer und baue dein Zelt auf, falls du eines hast. Jetzt ist es an der Zeit, deinen Arbeitsbereich zu schaffen und dich für den Tag zu organisieren.

Administrative Formalitäten und technische Kontrolle

Gehe dann zum Büro des Veranstalters, um die administrativen Formalitäten zu erledigen. Du musst deine Papiere (Führerschein, Personalausweis, Versicherung, ggf. FFM-Lizenz oder ärztliches Attest, falls erforderlich) vorlegen, eine Haftungsausschlusserklärung unterschreiben und dein Armband oder deinen Gruppenausweis abholen. Es wird eine schnelle Sichtprüfung deines Motorrads (Lecks, Reifen, Bremsen, Sicherheitsausrüstung) sowie deiner Fahrerausrüstung durchgeführt.

Es können bestimmte Regeln gelten, wie z. B. das Abkleben oder Demontieren deiner Rückspiegel, das Abkleben deiner Beleuchtung oder das Anbringen eines Flüssigkeitsauffangbehälters, wenn der Trackday eher auf „Racing“ ausgerichtet ist.

Je nach Rennstrecke kann vor deiner ersten Fahrt auf die Strecke eine statische Kontrolle des Motorrads durchgeführt werden (Motorrad im Stillstand). Einige Rennstrecken führen auch während der Sessions eine dynamische Kontrolle durch, mit einem Mikrofon am Streckenrand, um den Geräuschpegel deines Motorrads zu überprüfen. Eine wiederholte Überschreitung der Lärmgrenzwerte kann zum Ausschluss führen.

Sicherheitseinweisung: Ein entscheidender Moment

Die Sicherheitseinweisung ist in der Regel gegen 8:30 Uhr geplant und ist für alle Fahrer obligatorisch. Sei aufmerksam, denn diese Einweisung behandelt wichtige Punkte:

  • Sicherheitshinweise und spezifische Anweisungen für die Rennstrecke.

  • Fahrtrichtung und zugelassene Überholzonen.

  • Bedeutung der Flaggen (gelb, rot, schwarz, kariert, Öl...).

  • Organisation der Gruppen und Ablauf des Tages.

  • Verfahren im Falle eines Zwischenfalls.

Fahrsessions: Das Herzstück des Tages

Die Fahrsessions beginnen in der Regel gegen 9 Uhr. Die Fahrer werden in Leistungsgruppen (A/B/C oder Anfänger/Fortgeschrittene/Bestätigte) eingeteilt und wechseln sich auf der Strecke ab. Die typische Dauer einer Session beträgt 15 bis 20 Minuten, mit insgesamt 5 bis 7 Sessions am Tag, je nach Organisation.

Wichtiger Hinweis für Anfänger: Fahrt langsam los, nehmt euch Zeit, eure Reifen und Bremsen aufzuwärmen, versucht nicht, von Anfang an Bestzeiten zu fahren, und lasst schnellere Fahrer passieren. Ziel ist es, Spaß zu haben und in aller Sicherheit zu lernen.

Zwischen den Sessions: Ausruhen, Überprüfungen und Anpassungen

Nutze die Pausen zwischen den Sessions, um dich mit Flüssigkeit zu versorgen, dich auszuruhen und den Zustand deines Motorrads schnell zu überprüfen (Reifen, Bremsen, Füllstände). Es ist auch an der Zeit, den Reifendruck an die Streckenbedingungen und deine Empfindungen anzupassen. Einige Veranstalter bieten Nachbesprechungen oder personalisierte Ratschläge (Coaching) an, um dir zu helfen, Fortschritte zu machen.

Ende des Tages: Sichere Rückkehr

Nimm dir am Ende des Tages, nach deiner letzten Session, Zeit, dein Motorrad zu verladen und deine Ausrüstung zu verstauen. Überprüfe vor allem deinen Erschöpfungsgrad, bevor du dich wieder auf den Weg machst. Sicherheit geht vor, auch nach einem Tag voller Emotionen!

8. Zum ersten Mal auf der Rennstrecke: Unsere Tipps, um das Beste daraus zu machen

Ein erster Trackday will vorbereitet sein! Hier sind einige Tipps, wie du diese Erfahrung gelassen angehen und in vollen Zügen genießen kannst:

  • Komm in Begleitung! Wenn möglich, nimm mit einem Freund oder einer kleinen Gruppe an diesem Tag teil. So kannst du die Erfahrung teilen, dich wohler fühlen und Anhaltspunkte haben.

  • Passe dein Tempo an. Vergiss deine Leistungen auf der Straße! Auf der Rennstrecke ist es wichtig, am Anfang unter deinem üblichen Niveau zu fahren. Konzentriere dich auf das Erlernen der Streckenführung, die Platzierung auf der Strecke und die Anpassung an diese neue Umgebung. Der Aufbau gesunder Automatismen ist von entscheidender Bedeutung.

  • Vergiss die Stoppuhr. Dein erster Tag ist kein Rennen. Konzentriere dich nicht auf die Rundenzeiten, sondern auf die Verbesserung deiner Streckenführung, deiner Bremspunkte und deiner Fahrflüssigkeit. Die Stoppuhr kommt dann von selbst.

  • Zögere nicht, das Team anzusprechen. Wenn du Zweifel an deiner Leistungsgruppe hast, wenn du Ratschläge brauchst oder wenn du ein Problem hast, zögere nicht, die Instruktoren oder das Personal des Veranstalters um Hilfe zu bitten. Sie sind da, um dich zu begleiten und dir zu helfen, in aller Sicherheit Fortschritte zu machen.

Und vergiss vor allem nicht: Ziel ist es, Spaß zu haben und ein unvergessliches Erlebnis zu haben!

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